Italien

Cinque Terre

Steile Klippen, bunte Häuser und das türkisblaue Ligurische Meer – die Cinque Terre gehören zu den schönsten Ecken Italiens. Die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore schmiegen sich an die Felsen und wirken, als würden sie gleich ins Meer rutschen. Kein Wunder, dass die Gegend zum UNESCO-Welterbe gehört!

Eine Anreise mit dem Auto kannst du vergessen. Die Straßen sind eng, Parkplätze rar und die Dörfer fast autofrei. Viel besser: der Zug! Eine Bahnlinie verbindet alle fünf Orte, und mit dem Cinque Terre Treno Pass kannst du unbegrenzt hin- und herfahren und auch von Außerhalb anreisen, wie z.B. von La Spezia. Wenn du es sportlich magst, gibt’s Wanderwege mit genialen Ausblicken – der bekannteste ist der Sentiero Azzurro, der alle Dörfer verbindet. Achtung: Manche Abschnitte sind gesperrt oder kosten Eintritt.

Jedes Dorf hat seinen eigenen Charme: Monterosso ist das größte und hat den einzigen Sandstrand. Vernazza gilt als das fotogenste, mit einem kleinen Hafen und einer Burgruine. Corniglia, das einzige Dorf ohne direkten Zugang zum Meer, liegt auf einer Klippe und ist nur über 377 Stufen oder eine kurvige Straße erreichbar. Manarola ist bekannt für seine Lage und den Blick über die Weinberge. Und Riomaggiore, das östlichste Dorf, bietet spektakuläre Sonnenuntergänge.

Die beste Reisezeit ist der Frühling und Herbst! Im Sommer wird’s hier richtig voll, und die Wanderwege fühlen sich an wie eine Völkerwanderung. Wenn du nicht auf Massen stehst, komm lieber in der Nebensaison – das Wetter ist dann immer noch gut und es ist deutlich entspannter.

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Sehenswertes

Meine Tipps für die Cinque Terre

  1. Corniglia

    Während die anderen Dörfer der Cinque Terre direkt am Wasser liegen, thront Corniglia auf einer 100 Meter hohen Klippe über dem Meer. Dadurch hat es einen ganz eigenen Charme – ruhiger, weniger touristisch und mit spektakulären Aussichten auf die Küste.

    Um nach Corniglia zu kommen, musst du dich ein bisschen anstrengen: Vom Bahnhof führt die berühmte Lardarina – eine Treppe mit 377 Stufen – hinauf ins Dorf. Alternativ gibt es auch einen Shuttlebus, falls du keine Lust auf ein Bein-Workout hast.

    Corniglia ist das kleinste Dorf der Cinque Terre und fühlt sich mehr wie ein traditionelles italienisches Bergdorf an. Hier gibt es enge Gassen, kleine Plätze und bunte Häuser mit grünen Fensterläden. Besonders schön ist die Aussicht von der Piazza Largo Taragio, dem Hauptplatz des Dorfes.

    Ein echtes Highlight ist der Aussichtspunkt Santa Maria. Von hier hast du einen 180-Grad-Blick auf die Küste und siehst alle anderen vier Dörfer der Cinque Terre – perfekt für Fotos!

  2. Manarola

    Manarola ist vermutlich das fotogenste Dorf der Cinque Terre – und das will was heißen! Die bunten Häuser scheinen sich an den Felsen festzuklammern, während unten das Ligurische Meer gegen die Klippen schlägt. Vor allem bei Sonnenuntergang wirkt Manarola wie aus einem Gemälde.

    Im Gegensatz zu Corniglia liegt Manarola direkt am Wasser – allerdings gibt es keinen klassischen Sandstrand. Stattdessen findest du hier eine kleine Badebucht mit Felsen und Leitern, die ins türkisfarbene Meer führen. Perfekt für einen erfrischenden Sprung ins Wasser!

    Der berühmteste Fotospot ist der Panoramapfad Via dell’Amore, der Manarola mit Riomaggiore verbindet. Leider ist dieser Weg oft gesperrt, aber es gibt eine tolle Alternative: Folge dem Weg zum Aussichtspunkt Punta Bonfiglio – von hier hast du den besten Blick auf Manarola und das Meer.

    Manarola ist außerdem von Weinbergen umgeben. Die Region ist bekannt für den süßen Dessertwein Sciacchetrà, der seit Jahrhunderten hier produziert wird. Wenn du gerne Wein trinkst, bist du hier genau richtig.

  3. Riomaggiore

    Riomaggiore ist das östlichste Dorf der Cinque Terre – und oft der erste Stopp für Reisende, die von La Spezia kommen. Schon beim Ankommen fällt die typische Architektur ins Auge: bunte, schmale Häuser, die sich den Hang hinaufstapeln und den kleinen Hafen umrahmen.

    Ein echtes Highlight ist der Hafen von Riomaggiore. Hier kannst du die Fischerboote schaukeln sehen, die zusammen mit den bunten Häuser im Hintergrund einen perfekten Fotospot abgeben. Besonders am Abend, wenn die Lichter angehen, hat der Ort eine magische Atmosphäre.

    Riomaggiore ist bekannt für seine spektakulären Sonnenuntergänge. Der beste Spot dafür? Folge dem Weg entlang der Klippen bis zur kleinen Aussichtsplattform oberhalb des Hafens – von hier aus hast du schon einen genialen Blick auf das Meer, während die Sonne langsam im Wasser versinkt. Du kannst aber auch noch auf die im Hafen liegenden Steine klettern und dort das Dorf sehen wie es von der Abendsonne in ein schönes, rötliches Licht getaucht wird. Mein Tipp: Nimm dir etwas zu Essen oder einen Wein mit zu diesem Aussichtspunkt.

    Wenn du Lust auf einen Spaziergang hast, kannst du von Riomaggiore aus den berühmten Weg Via dell’Amore nehmen, der das Dorf mit Manarola verbindet. Dieser Panoramaweg ist einer der bekanntesten in den Cinque Terre – allerdings ist er nicht immer geöffnet.

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