Reiseziel

Namibia

Steckbrief

Hauptstadt
Windhuk
Einwohner
2,6 Millionen
Fläche
824.292 km²
Sprache
Englisch, Afrikaans, Deutsch und weitere
Währung
Namibia-Dollar (NAD), Südafrikanischer Rand
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober (Trockenzeit)

Namibia ist zwar nach der Mongolei das am zweitdünnsten besiedelte Land der Welt, hat aber dennoch einiges zu bieten.
Das Land, welches einmal deutsche Kolonie war und auch zeitweise unter südafrikanischer Fremdverwaltung stand, hat eine reiche kulturelle Geschichte. Die San, die als eine der ältesten Kulturen der Welt gelten, leben hier ebenso wie die Herero, Himba und Ovambo, deren traditionelle Lebensweise und Rituale noch heute Teil des Alltags sind. Durch die bewegte Vergangenheit des Landes werden in Namibia viele Sprachen gesprochen. So findet man heute neben Bantusprachen, Afrikaans und Englisch auch die deutsche Sprache u.a. in manchen Ortsbenennungen oder als Beschriftung an alten Häusern wieder.

Neben den Menschen ist auch die Landschaft in Namibia sehr vielfältig. Es gibt die Namib-Wüste, eine der ältesten Wüsten der Welt, die mit ihren beeindruckenden, rostroten Dünen ein beliebtes Fotomotiv abgibt, daneben die Kalahari-Wüste im Osten und die zerklüfteten Schluchten des Fish River Canyon, dem zweitgrößten Canyon der Welt. An der Atlantikküste liegt die Skelettküste, deren raues, nebliges Klima zahlreiche Schiffswracks hinterlassen hat. Im starken Kontrast zu den Wüstenlandschaften im restlichen Namibia steht hingegen der Caprivi-Zipfel im äußersten Nordosten des Landes. Diese wasserreiche Region, die an Angola, Sambia und Botswana grenzt, bietet üppige Vegetation und zahlreiche Flüsse, darunter der Zambezi und der Okavango.

In Namibia gibt es nicht nur in den bekannten Nationalparks viel zu entdecken. Hier findest du eine Auflistung aller Highlights, die das wunderschöne Land zu bieten hat, die du mit einem Monat Zeit allesamt entdecken kannst. Solltest du weniger Zeit haben, würde ich dir empfehlen, den Süden des Landes auszulassen und von Windhuk direkt in die Sossusvlei zu fahren. Zusätzlich könntest du den Caprivi-Streifen von deiner Liste streichen, auch wenn er sehr sehenswert ist, da er sich durch seinen Regenreichtum und einige Flüsse nochmal stark vom Rest des Landes unterscheidet.

Reiseziele

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Kalahari Wüste

Die Kalahari-Wüste erstreckt sich über etwa 900.000 Quadratkilometer und umfasst Teile von Botswana, Namibia und Südafrika. Sie ist keine klassische …

Köcherbaumwald

Der Köcherbaumwald, der sich nordöstlich der Stadt Keetmanshoop befindet, ist eine Sehenswürdigkeit, die du dir nur anschauen solltest, wenn du genug Zeit …

Fish River Canyon

Der Fish River Canyon im Süden Namibias ist der größte Canyon Afrikas und der zweitgrößte der Welt, nur übertroffen vom Grand Canyon in den USA. Er …

Garub

Im Südosten Namibias, wenige Kilometer vor Lüderitz, findet man die Geisterstadt Garub, die heute nur aus einem verlassenen Bahnhofsgebäude besteht. Die …

Lüderitz

Lüderitz ist eine historische Hafenstadt im Süden Namibias, die an der Küste des Atlantiks liegt. Der Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz kaufte 1883 das …

Kolmanskop

Kolmanskop ist eine verlassene Geisterstadt in der Namib-Wüste, etwa 10 Kilometer östlich von Lüderitz und wurde nach einem Transportunternehmer namens …

D707

Wenn du von Süden aus in Richtung Sesriem unterwegs bist, solltest du einen kleinen Umweg über die D707 nehmen. Dies ist eine der schönsten und …

Namib-Naukluft-Nationalpark

Der Namib-Naukluft-Nationalpark ist einer der größten Nationalparks Afrikas und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 49.768 Quadratkilometern. Er …

Kuiseb Canyon

Der Kuiseb Canyon liegt im westlichen Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks, etwa auf halbem Weg zwischen der Küstenstadt Walvis Bay und den Dünen von …

Sandwich Harbour

Die Sandwich Harbour ist Teil des Namib-Naukluft-Nationalparks und liegt etwa 50 Kilometer südlich von Walvis Bay. Das Besondere an diesem Ort ist, dass …

Walvis Bay

In der Walvis Bay liegt Namibias größter und wichtigster Hafen, und die gleichnamige Stadt ist die drittgrößte Namibias, welche eine große …

Swakopmund

Swakopmund ist eine malerische Küstenstadt am Atlantik und liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Walvis Bay und rund 350 Kilometer westlich der Hauptstadt …

Spitzkoppe

Die Spitzkoppe, oft als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet, ist eine der bekanntesten Bergformationen Namibias und befindet sich in etwa 120 Kilometer …

Cape Cross

Wenn du auf deiner Reise nicht so viel Zeit hast, solltest du eher von der Spitzkoppe aus weiter in Richtung Norden fahren. Solltest du etwas mehr Zeit …

Skeleton Coast

Die Skelettküste (englisch: Skeleton Coast) ist ein etwa 500 km langer Küstenstreifen im Nordwesten Namibias, der sich entlang des Atlantischen Ozeans …

Twyfelfontein

Östlich der Skeleton Coast befindet sich das Damaraland, in dem sich unter anderem die UNESCO-Weltkulturerbestätte Twyfelfontein befindet. An diesem Ort …

Ugab Terrassen & Vingerklip

Entlang des Ugab-Flusses, der in dieser Region nur saisonal Wasser führt, befinden sich die Ugab-Terrassen, eine geologische Formation, die aus hoch …

Etosha Nationalpark

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Namibias ist der Etosha Nationalpark im Norden des Landes. Der Name „Etosha“ stammt aus dem Oshivambo und bedeutet …

Bwabwata Nationalpark

Der Bwabwata-Nationalpark befindet sich im Caprivi-Streifen im Nordosten Namibias zwischen dem Okavango- und dem Kwando-Fluss. Der Park ist Teil der …

Mudumu Nationalpark

Weiter östlich liegt der Mudumu-Nationalpark direkt am Kwando-Fluss und bildet das größte Feuchtgebiet des Landes.

Victoria Fälle

Zugegeben, die Victoria-Fälle befinden sich nicht in Namibia, sondern östlich des Caprivi-Streifens auf der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe, aber wenn …

Waterberg

Der Waterberg ist ein bis zu 200 Meter hoher Tafelberg im Norden Namibias und erstreckt sich über eine Länge von 50 Kilometern und eine Breite von 16 …

Africat Foundation

Die Africat Foundation ist eine Organisation, die sich insbesondere dem Schutz von Raubtieren, vor allem Geparden, Leoparden, Löwen und Hyänen, widmet. …

Windhuk

Windhuk ist die Hauptstadt Namibias und höchstwahrscheinlich der Start- und Endpunkt deiner Reise. Bis auf die Christuskirche und den Tintenpalast gibt es …

Epupafälle

Die Epupa-Fälle (Epupa Falls) sind beeindruckende Wasserfälle, die sich an der Grenze zwischen Namibia und Angola am Kunene-Fluss befinden. Der Name …

Gut zu wissen

Tipps für deine Reise nach Namibia

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

In Namibia gibt es eine Regenzeit (November bis April) und eine Trockenzeit (Mai bis Oktober). In der Regenzeit kann es zu starken Regenfällen und Überschwemmungen in den Nationalparks kommen, sodass teilweise Straßen nicht befahrbar sein könnten. Zudem ist es schwieriger, Tiere zu entdecken, da diese auch an anderen Orten als den bekannten Wasserlöchern etwas zu trinken finden. Dafür ist zu dieser Zeit weniger los und du findest meist eher spontan noch Unterkünfte oder Campingplätze, die während der Regenzeit meist auch etwas günstiger sind. Außerdem ist es dann generell etwas kühler als zur Trockenzeit. Um die beste Reisezeit zu erwischen sollte man also in den Monaten zwischen Regen- und Trockenzeit nach Namibia reisen.

Wie bewege ich mich im Land am besten fort?

Wer es sich nicht zutraut, selbst durch Namibia zu fahren, für den gibt es einige Reiseanbieter, die sowohl private als auch Gruppenreisen anbieten. Ich empfehle aber jeder anderen Person, dass sie sich ein Allrad-Auto mit Dachzelt leihen sollte, um Namibia so auf eigene Faust besser erkunden zu können. Eine der größten und zu empfehlenden Mietwagenfirmen des Landes ist Asco Car Hire, allerdings sollte man eine Mietwagenversicherung lieber in Deutschland abschließen, um sich einige Euros zu sparen.

Wie sicher ist es in Namibia?

Namibia ist für afrikanische Verhältnisse ein sehr sicheres Land. Nichtsdestotrotz kommt es schon mal vor, dass Touristen in Städten oder auf Campingplätzen überfallen und ausgeraubt werden. Um dies zu vermeiden, sollte man in den Städten am besten nur tagsüber unterwegs sein und sich Campingplätze mit Wachpersonal heraussuchen. Gerade in den ärmlicheren und ländlichen Landstrichen gibt es zudem vereinzelt bettelnde Personen an den Straßen, von denen meist keine Gefahr ausgeht, aber die sich sehr über eine Kleinigkeit zu Essen oder ein paar namibische Dollar freuen.

Weitere Gefahren können von den Tieren in Namibia ausgehen, die dich aber nicht abschrecken sollten, da man sie einfach vermeiden kann. Bei Begegnungen mit Raubtieren wie Löwen oder Geparden solltest du, wenn du dich in einem Fahrzeug befindest, die Fenster geschlossen halten und auf keinen Fall das Fahrzeug verlassen. Wenn du zu Fuß unterwegs bist, solltest du ruhig bleiben und dich langsam zurückziehen, aber auf keinen Fall wegrennen!
Zu großen Tieren wie Elefanten oder Büffeln solltest du immer genügend Abstand halten und ihnen niemals den Weg versperren.
In wasserreichen Gebieten wie dem Caprivi-Zipfel solltest du das Baden vermeiden, da im Wasser Krokodile und Nilpferde lauern könnten.
Achte auf festes Schuhwerk und achte darauf, wo du hintrittst, um unschöne Begegnungen mit giftigen Schlangen wie der Puffotter oder der Schwarzen Mamba und Spinnen und Skorpionen aus dem Weg zu gehen.
Um eine Malaria-Infektion zu vermeiden, solltest du immer genug Mückenspray benutzen und möglichst langärmelige Oberteile tragen. In Malaria-Risikogebieten solltest du präventive Medikamente einnehmen, auch wenn manche Personen diese nicht gut vertragen.

Was darf auf meiner Packliste nicht fehlen?

In Namibia werden Stecker und Steckdosen vom Typ D und Typ M verwendet, du benötigst also einen Steckdosenadapter.
Zudem wirst du wahrscheinlich viele Tiere sehen, die sich etwas weiter entfernt von dir aufhalten werden. Wenn du gerne fotografierst, solltest du dir daher vorher ein Objektiv mit einer hohen Brennweite besorgen.
Besonders wenn du campen gehen möchtest, solltest du dir eine Stirnlampe einpacken, sodass du noch ganz bequem die Hände frei hast, um im Dunkeln z. B. noch Sachen aus dem Auto zu holen. Achte darauf, dass die Lampe eine warmweiße Lichtfarbe hat, da diese weniger umherschwirrende Tiere anlockt.
Außerdem können Wanderschuhe, eine Kopfbedeckung, Brotdosen, eine Reisewäscheleine und eine faltbare Spülschüssel nicht schaden.

Was muss ich beim Autofahren in Namibia beachten?

Dir wird ziemlich schnell auffallen, dass in Namibia Linksverkehr herrscht. Auch wenn das neu für dich ist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, denn spätestens nach einem Tag im Verkehr wirst du dich daran gewöhnt haben.
Auf asphaltierten Straßen gilt in der Regel ein Tempolimit von 120 km/h, auf Schotterstraßen beträgt das Limit meist 80 km/h. Du solltest aber immer nur so schnell fahren, wie du dich sicher fühlst, da es auf den unbefestigten Straßen schnell dazu kommen kann, dass du die Kontrolle über das Auto verlierst. Außerdem kannst du, wenn du langsamer fährst, viel besser die Umgebung betrachten.
Auf Schotterstraßen solltest du zu vorausfahrenden Fahrzeugen immer genug Abstand halten und bei entgegenkommenden Fahrzeugen etwas abbremsen, um Steinschläge möglichst zu vermeiden.
Gerade wenn du dich in entlegenere Gebiete begibst, solltest du darauf achten, dass dein Tank gut gefüllt ist und du ausreichend Trinkwasser dabei hast.

Lage

Wo liegt Namibia?

Namibia liegt im südwestlichen Teil Afrikas und grenzt an insgesamt vier Länder. Im Norden teilt es sich eine Grenze mit Angola, im Osten mit Botswana und Sambia, und im Süden mit Südafrika. Im Westen erstreckt sich die Atlantikküste über etwa 1.570 Kilometer, was Namibia zu einem der trockensten Länder Afrikas macht, da der kalte Benguelastrom für aride Bedingungen sorgt.

Das Land ist vor allem durch seine geographische Vielfalt geprägt. Im Westen dominieren die kargen Landschaften der Namib-Wüste, eine der ältesten Wüsten der Welt. Richtung Osten gehen diese Sanddünen in das zentrale Hochland über, das bis zu 2.600 Meter hoch ist. In den nördlichen Regionen befindet sich die wasserreiche Region des Caprivi-Zipfels, die im Kontrast zur sonstigen Trockenheit Namibias steht.

Karte: Namibia

Reisekosten

Was hat meine Reise gekostet?

9.668 €gesamt für 33 Tage und 2 Personen
293 €pro Tag (2 Personen)
4.834 €pro Person

Alle Beträge gelten für 2 Personen zusammen.

  • Transport3.245 €
  • Flüge1.578 €
  • Aktivitäten1.214 €
  • Tanken876 €
  • Unterkünfte809 €
  • Restaurants628 €
  • Andere1.318 €