Italien

Siena

Siena ist eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Toskana – die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Enge Gassen, rotbraune Backsteinhäuser und prachtvolle Bauwerke prägen das Stadtbild. Übrigens ist sogar der Farbton „Siena“ nach der Stadt benannt.

Wir haben uns Siena zusammen mit San Gimignano und Volterra an einem Tag angesehen. Für einen ersten Eindruck reicht das gut – wer aber auch die Museen, den Turm und den Dom von innen erleben möchte, sollte etwas mehr Zeit mitbringen.

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Sehenswertes

Meine Tipps für Siena

  1. Must-see

    Piazza del Campo

    Die Piazza del Campo ist das Herz von Siena und für viele einer der schönsten Plätze Italiens. Der Platz hat die Form einer Muschel und fällt leicht zum Palazzo Pubblico hin ab. Seine Fläche ist in neun Segmente unterteilt, die an die „Regierung der Neun“ erinnern, die Siena im Mittelalter regierte. Am oberen Rand steht der Brunnen Fonte Gaia.

    Durch die engen Gassen und Torbögen rund um den Platz gelangt man fast überall hin – und plötzlich öffnet sich der Blick auf die weite Piazza. Viele Besucher setzen sich einfach auf den Boden und genießen die Atmosphäre.

    Zweimal im Jahr, am 2. Juli und am 16. August, findet hier der berühmte Palio statt: ein Pferderennen, bei dem die Stadtviertel Sienas gegeneinander antreten. Dann ist die Stadt voller Menschen.

  2. Palazzo Pubblico & Torre del Mangia

    Am unteren Ende der Piazza del Campo steht der Palazzo Pubblico, das mittelalterliche Rathaus der Stadt. Darin befindet sich heute das Museo Civico mit berühmten Fresken, darunter die „Allegorie der guten und der schlechten Regierung“ von Ambrogio Lorenzetti.

    Daneben ragt der rund 88 Meter hohe Torre del Mangia in den Himmel. Wer die rund 400 Stufen hinaufsteigt, wird mit einem tollen Blick über die Dächer von Siena und die Hügel der Toskana belohnt. Wir haben uns Turm und Palazzo allerdings nur von außen angesehen.

  3. Must-see

    Dom von Siena

    Der Dom von Siena gehört zu den prachtvollsten Kirchen Italiens. Schon die gotische Fassade mit ihren vielen Figuren und Verzierungen ist beeindruckend – wir haben ihn uns nur von außen angesehen.

    Wer hineingeht, findet im Inneren die typischen schwarz-weiß gestreiften Marmorsäulen, einen kunstvoll mit Bildern aus Marmor gestalteten Fußboden, der nur zu bestimmten Zeiten im Jahr vollständig zu sehen ist, und die farbenprächtig ausgemalte Libreria Piccolomini.

Bummeln durch die Gassen

Zwischen den Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, einfach durch die engen Gassen mit ihren rotbraunen Backsteinhäusern zu schlendern. Uns sind dabei vor allem die vielen kleinen Läden aufgefallen – besonders viele davon verkaufen Trüffel und Trüffelprodukte.

Typisch für Siena sind außerdem süße Spezialitäten wie Panforte, ein fester Kuchen mit Nüssen, kandierten Früchten und Gewürzen, und Ricciarelli, ein weiches Mandelgebäck.

Kann ich Siena, San Gimignano und Volterra an einem Tag besuchen?

Ja, mit dem Auto ist das gut machbar – wir haben uns alle drei Orte an einem Tag angesehen. Die Fahrten dazwischen dauern jeweils weniger als eine Stunde. Wenn du in Siena allerdings auch den Turm besteigen und den Dom von innen besichtigen möchtest, solltest du hier etwas mehr Zeit einplanen.

Wo parke ich am besten?

Wie in Florenz ist auch die Altstadt von Siena eine ZTL (Zona a Traffico Limitato), in die du nicht einfach hineinfahren darfst. Am besten parkst du auf einem der Parkplätze oder in einem Parkhaus am Rand der Altstadt und gehst von dort aus zu Fuß weiter.

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