Costa Rica

Poás

Steckbrief

Beste Reisezeit
Trockenzeit (Dezember bis April), am besten früh am Morgen

Ein riesiger Krater und mittendrin ein türkisfarbener, dampfender See: Das ist der Poás, einer der aktivsten Vulkane Costa Ricas. Er liegt nur etwa eine Stunde nördlich der Hauptstadt San José und ist deshalb ein beliebter erster oder letzter Stopp einer Rundreise.

Mit rund 1,5 Kilometern Durchmesser gehört sein Hauptkrater zu den größten aktiven Kratern der Welt. Der See darin heißt Laguna Caliente und ist einer der sauersten Seen der Erde. Vom Aussichtspunkt am Kraterrand kannst du direkt hineinschauen, wenn das Wetter mitspielt. Genau das ist hier der Haken.

Beim Laden der Karte wird eine Verbindung zu OpenStreetMap hergestellt.

Brauche ich vorab ein Ticket?

Ja. Wie bei vielen Nationalparks in Costa Rica bekommst du die Tickets nur online auf der Seite der Nationalparkbehörde SINAC. Dabei buchst du ein festes Zeitfenster für deinen Einlass.

Für Erwachsene aus dem Ausland kostet der Eintritt 15 Dollar plus Steuern, Kinder zahlen weniger. Das Parken kostet ein paar Dollar extra. Seit dem Ausbruch Ende August 2026 lässt der Park nur noch halb so viele Besucher pro Tag hinein. Buch dein Ticket also am besten ein paar Tage im Voraus, vor allem am Wochenende.

Was muss ich vor Ort beachten?

Der Park ist täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet, der letzte Einlass ist um 14 Uhr. Auf den Wegen zum Krater gilt derzeit Helmpflicht, und am Aussichtspunkt darfst du höchstens 20 Minuten bleiben.

Achtung: Der Poás ist ein aktiver Vulkan. Nach Ausbrüchen war der Park schon mehrfach für Wochen oder Monate geschlossen, zuletzt von März bis Juli 2025. Er kann auch kurzfristig schließen. Schau also kurz vor deinem Besuch auf der SINAC-Seite nach, ob er geöffnet ist.

Wie stehen die Chancen auf freie Sicht?

Leider oft schlecht. Der Krater liegt auf gut 2.700 Metern und hängt häufig in den Wolken. Dann siehst du oben nur eine graue Wand. Wir waren im Oktober in der Gegend, mitten in der Regenzeit, und es war so nebelig, dass wir gar nicht erst hingefahren sind.

Unser Tipp: Wirf vorher einen Blick auf die Livecam am Krater und buch ein Zeitfenster am frühen Morgen. Ab dem späten Vormittag ziehen meist Wolken auf. Nimm außerdem eine Jacke mit, oben ist es deutlich kühler als im Tal.

Wie komme ich zum Poás?

Am einfachsten mit dem Mietwagen. Von San José und vom Flughafen fährst du etwa eine Stunde bis zum Parkeingang, die Straße schlängelt sich dabei durch Erdbeerfelder und Kaffeeplantagen den Berg hinauf. Alternativ gibt es geführte Touren ab San José, die dich abholen.

Was kann ich in der Nähe machen?

An den Hängen des Poás liegen einige Kaffeeplantagen, die Touren anbieten. Eine davon ist die Hacienda Alsacia von Starbucks. Auch die La-Paz-Wasserfälle sind nicht weit. Wenn der Vulkan also in den Wolken hängt, musst du den Tag nicht abschreiben.

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